Viele Hersteller von DECT-Festnetztelefonen werben inzwischen mit Begriffen wie permanenter Eco-Modus oder Full-Eco. Beide Varianten sollen die Funkstrahlung deutlich reduzieren – doch was steckt wirklich dahinter?

Permanenter Eco-Modus – Funk nur bei Bedarf

Während herkömmliche DECT-Basisstationen dauerhaft senden, reduziert der permanente Eco-Modus die Sendeleistung stark. Die Basisstation bleibt stumm, solange kein Gespräch läuft oder kein Anruf eingeht. Erst beim Klingeln oder während eines Telefonats wird wieder ein Signal ausgestrahlt. Hersteller versprechen, dass diese Technik selbst dann funktioniert, wenn mehrere Handgeräte angemeldet sind oder Lade- und Basiseinheit getrennt voneinander stehen.

Einige Modelle bieten zusätzlich die Möglichkeit, auch die Sendeleistung des Mobilteils abzusenken. Vorteil: geringere Strahlenbelastung, längere Akkulaufzeit und weniger Energieverbrauch. Nachteil: Beim Eingang eines Anrufs kann es passieren, dass die ersten Klingeltöne verpasst werden, weil das Gerät zunächst „aufwacht“.

Full-Eco-Modus – Strahlungsreduktion konsequent umgesetzt

Telefone mit Full-Eco-Funktion gibt es inzwischen von vielen Marken. Preislich liegen sie meist auf dem Niveau klassischer DECT-Geräte, teils sogar günstiger im Angebot. Käufer sollten allerdings prüfen, ob der Modus automatisch aktiv ist oder erst manuell in den Einstellungen eingeschaltet werden muss. Ein Fachhändler kann hier über die Unterschiede zwischen den Modellen aufklären.

Tipps für den Alltag

Auch wenn Studien bislang keine eindeutigen Beweise für gesundheitliche Risiken liefern, gilt ein einfacher Grundsatz: Abstand senkt Belastung. Die Basisstation sollte daher nicht im Schlafzimmer oder in unmittelbarer Nähe zum Bett stehen. Mit Geräten, die einen Eco- oder Full-Eco-Modus bieten, lässt sich die Strahlung zusätzlich deutlich senken – ein Grund, warum diese Technik inzwischen fast Standard ist.

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